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Das Gwand

Austriaman auf dem Titelbild der "Superheldenvogue"

Was trägt der Superheld von heute?

Das Austriaman-Dress im Detail

Bevor man über seine Heldentaten spricht, reden wir über das, was wirklich zählt – sein Outfit. Denn wahre Größe misst sich nicht nur in Mut, sondern auch in Textilwahl und Schmäh.

Die Maske – Gesichtsschutz mit Charakter

Matt, lederartig und so eng, dass selbst Botox keine Chance hätt.
Sie bedeckt alles Wesentliche und lässt nur das frei, was wirklich wichtig ist: den Mund für Würstel und den Blick für Ungerechtigkeit.
In Wien sagt man: „Wer nix sieht, muss fühlen.“
Austriaman sagt: „I brauch kan Sichtschutz, i brauch Stil.“

Der Umhang – mehr als nur Stoff im Wind

Ein Cape? Ein Vorhang? Ein Symbol?
Das rote Textilwunder ist gleichzeitig Sonnenschutz, Nickerchen-Decke und dramatische Requisite für Interviews.
Man munkelt, er besteht aus recycelten Fiaker-Sitzdecken – atmungsaktiv, abwaschbar und vor allem: heldenhaft bügelfrei.

Das Oberteil – Patriotismus in Stretchqualität

Beige, hauteng und stolzer als ein Bundesadler vorm Nationalfeiertag.
Das Trikot sitzt wie angegossen (oder wie zu heiß gewaschen), und das ikonische Wappen in Brusthöhe signalisiert:

„Ich bin Österreich – nur elastischer.“

Der Stoff: geheim. Die Wirkung: legendär.
Und falls sich jemand fragt, warum’s keine Taschen gibt: Weil ein echter Held nix einsteckt.

Das Beinkleid – Spandex trifft Staatsauftrag

Eng. Elastisch. Ehrlich.
Austriamans legendäre Strumpfhosen sind mehr als nur ein Stück Funktionskleidung.
Sie sind eine zweite Haut mit patriotischer Spannkraft.
Gefertigt aus einer geheimen Mischung aus Spandex, Stolz und Restbeständen vom letzten Ballett der Staatsoper, bieten sie volle Bewegungsfreiheit – beim Retten, Flanieren oder einfach granteln.

Die Passform ist so perfekt, dass sich die Frage stellt: „Wird er reingegossen oder reingeschimpft?“
Doch eines ist sicher: Kein anderer Stoff schafft es, gleichzeitig so unbarmherzig ehrlich und so unverschämt elastisch zu sein.
Wissenschaftler nennen es „Textilinnovation“, der Wiener nennt es schlicht:

„A g’scheite Wurschthaut.“

Die rote Hose – Mut in Lycra-Form

Mut braucht Platz. Besonders im Schritt.
Diese ikonische rote Hose ist mehr als ein Kleidungsstück – sie ist ein Versprechen:

„Ich steh zu mir – und zu meinem Stretchanteil.“

Gerüchte, dass sie ursprünglich eine alte Turnlehrer-Trainingshose war, wurden nie bestätigt.
Aber es erklärt, warum sie bei jedem Einsatz leicht nach Turnsaal riecht.
Aber manchmal ist es nicht leicht, sich Respekt zu verschaffen wenn man die Unterhose über der Hose trägt...

Die Stiefel – zwischen Fiaker und Fashion Week

Handgefertigt aus unzerstörbarem Kunstleder (und einem Hauch Melange-Salzluft), reichen sie bis knapp unters Knie – perfekt, um jedem grantigen Unterton den nötigen Halt zu geben.
Gerüchten zufolge haben sie rutschfeste Sohlen, um am nassen Opernplatz oder bei Gulasch-Unfällen nicht auszurutschen.
Modekritiker nennen sie „Statement-Footwear“, Austriaman nennt sie schlicht: „mei Arbeitsschua.“