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Fifty Shades of "Oida"

Die Superkraft der österreichischen Sprache

Von Austriaman persönlich

  "OIDA" I schwör’s euch, wenn’s ein Wort gibt, das in Österreich alles kann, dann is es dieses da!

Der Ursprung

Ursprünglich kommt´s von „Alter“. Also so wie im Deutschen: „Hey, Alter“
Oba in Wien is des längst mehr als a Anrede. Es is a Lebensgefühl.

Es geht immer um die Betonung. Oida kann alles sein: Liebe, Hass, Staunen, Grant.
Mit einem einzigen Wort kannst alles ausdrücken, was die Wiener Seele bewegt.
Oida rettet net die Welt, oba manchmal deine Nerven.


Das schockierte Oida

**„Oida?!“**
→ Plötzlich steht die Schwammerl-Loge im Wohnzimmer. Oder die Burenwurst kostet plötzlich 8,50 €


Das genervte Oida

**„Oida…“**
→ Klassiker in der U-Bahn, wenn sich beim Aussteigen noch wer reindrängt.Austriaman in der U-Bahn

Das warnende Oida

**„Oida, pass auf!“**
→ Bevor ma a Bierglas umhaut oder sich beim Kirtag an der Geisterbahn anhaut.


Das mitleidige Oida

**„Oidaaa…“**
→ Sanftes, mitfühlendes Raunen, wenn wer den letzten Marillenknödel verpasst hat.


Das triumphierende Oida

**„Oida!“**
→ Wenn ma grad beim Schnapsen gewonnen oder die Schwammerl-Loge aus’m Heurigen verjagt hat.


Das philosophische Oida

**„Oida…“**
→ Langgezogen, in die Ferne blickend, nach’m dritten G’spritzten am Donaukanal, während ma über’s Leben sinniert.

Austriaman philosophiert


Das begeisterte Oida

**„Oidaaa! Schau dir des an!“**
→ Wird verwendet, wenn ma a gigantisches Schnitzel serviert kriegt oder a Fiaker auf zwei Rädern durch die Operngasse brettert.

Austriaman und das Riesenschnitzel


Fazit von Austriaman

„Oida“ is koa simples Wort – des is a Gefühl.
Und wer glaubt, er kann Österreich verstehen, ohne „Oida“ in all seinen Schattierungen zu meistern, der hat seine Heldenprüfung no lang ned bestanden. 💪🇦🇹