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Kipferl vs. Croissant

Die große Semmel-Philosophie – warum der Kipferl kein Croissant ist

Von Austriaman persönlich

Austriaman zwischen Kipferl und Croissant „Kipferl vs. Croissant – die Wahrheit über das g’standene Frühstücksduell“

Kipferl vs. Croissant – die Wahrheit über das g’standene Frühstücksduell

In Österreich fängt der Tag oft schon mit einer philosophischen Frage an: Nimmst a Kipferl oder a Semmerl?
Während der Franzose sein Croissant zartblättrig und buttrig zelebriert, sagt der Österreicher trocken: „Oida, das is a Kipferl.“
Der Unterschied? Ganz einfach: Das Kipferl ist bodenständig, ehrlich, es bröselt nicht wie ein Kunstwerk aus Blätterteig, sondern hält was aus – Kaffee eintunken, Marmelade schmieren, manchmal sogar Leberkäs reinquetschen.

Im Kaffeehaus sieht man dann die Kulturkollision: Tourist bestellt Croissant, Kellner bringt Kipferl. Diskussion zwecklos.

Und dann gibt’s noch die große Existenzfrage: Wie isst man das Kipferl überhaupt richtig? Abbeißen wie ein echter G’standener? Oder aufschneiden, aufklappen und großzügig mit Butter und Marillenmarmelade füllen? Jeder hat da seine eigene Religion. Manche schwören sogar auf die salzige Variante mit Extrawurst und Gurkerl – was für Franzosen ein kulinarischer Schock wär. Aber genau das macht das Kipferl so universell: es passt zum Kaffee genauso wie zum Bier. Ein Croissant traut sich das nicht.
Und ich? I hob natürlich mei eigene Theorie: „Das Croissant is nix anderes als a französisches Kipferl auf Steroiden. Aber unser Kipferl is das Original – schon 1683 gebacken, weil die Wiener die Türken in die Flucht g’schlagen ham. Geschichtsstunde beim Frühstück, quasi.“

Egal, ob pikant oder süß – das Kipferl bleibt der wahre Frühstücksheld. Weil’s nicht um Eitelkeit geht, sondern um Substanz.


Fazit:

Das Croissant mag im Schaufenster glänzen, aber das Kipferl bleibt unser g’standener Klassiker. Oder wie  i immer sog: „Wenns´t mit dem Kipferl ned satt wirst, bist selber schuld.“